Viele Wege führen nach Rom, auch um Fotograf zu werden gibt es viele Wege.

 
Zunächst muss man aber den Entschluss fassen Fotograf werden zu wollen.
 
Der Autodidakt.
Der schnellste Weg Fotograf zu werden ist der, dass man sich alles relevante selber beibringt und wenn man meint in der Lage zu sein, Aufträge annimmt und ausführt.
 
Das Studium.
An einigen Hochschulen gibt es Studiengänge für den Bereich Fotografie, in der Regel muss man eine Mappe mit eigenen Arbeiten vorlegen die bewertet werden und über die Annahme entscheiden.
Persönlich kann ich wenig sagen, weiß aber von ein paar Beispielen wo für den Studiengang eine digitale und analoge Spiegelreflexausrüstung erwartet wurde.
 
Die Ausbildung.
Die Variante, für die ich mich entschieden hatte.
Möchte man eine Ausbildung machen sollte man sich im Vorfeld bereits Gedanken machen in welche fotografische Richtung man die Ausbildung machen möchte.
Es gibt derzeit vier Schwerpunkte:
  • Portraitfotografie
  • Produktfotografie
  • Industrie- & Architekturfotografie
  • Wissenschaftsfotografie
Natürlich kann nicht jeder Betrieb in jedem Schwerpunkt ausbilden,
man wählt also mit dem Betrieb auch mehr oder weniger seinen Schwerpunkt. In großen Betrieben hat man zum Teil die Wahl für einen von zwei Schwerpunkten.
 
Die Ausbildung läuft, im Raum Hannover, so ab, dass man ein oder zwei Schultage in der Woche hat und die restlichen Tage im Betrieb verbringt.
Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre.
 
 Bevor man den Sprung in eine Ausbildung oder ein Studium wagt sollte man möglichst ein oder mehrere Praktika bei einem Fotografen / Fotobetrieb gemacht haben. Damit meine ich nicht bei dem einen oder anderen Fotojob zu assistieren sondern den ganzen Tag / die ganze Woche dabei sein und alles davor und danach mitmachen.
 Zum Fotograf sein gehört mehr als nur mit der Kamera rumzurennen und coole Sachen zu fotografieren, dessen muss man sich bewusst sein.
 
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich das wieder so machen und würde ich wieder diesen Beruf wählen? 
Ich für mich, definitiv! Aber jemand dem seine festen Arbeitszeiten und Pausen wichtig sind, sollte sich das ganz genau überlegen. 
Und dann kommt da noch die Aussicht für den Beruf dazu: Immer mehr Menschen greifen zur Kamera und versuchen damit ihr Geld zu verdienen. Leider teilweise mit abenteuerlichen Preisen, begründet mit Aussagen wie: „Lieber einen schlecht bezahlten Auftrag als keinen“, dass führt dazu dass die Wertschätzung für Fotografen sinkt. 
 
 Auf der anderen Seite stehen Fotografen, deren Arbeit nicht im Verhältnis zu dem stehen, was sie berechnen. 
Den richtigen Fotografen zu finden wird bei der Auswahl entsprechend schwieriger.