Die Brennweite

 

Normalerweise wird die Brennweite nicht zum klassischen Belichtungs-Dreieck gezählt, dennoch ist sie entscheidend bei der Bildgestaltung. Die Brennweite gibt mehr oder weniger nur an, wie weit oder eng der Bildausschnitt ist. Je länger die Brennweite, desto kleiner ist der Ausschnitt. Ist die Brennweite sehr kurz erhält man einen großen Bildwinkel und bekommt damit umgangssprachlich "sehr viel" auf das Bild.

Von der gewählten Brennweite ist direkt die Belichtungszeit abhängig:

Je kürzer die Brennweite ist, desto länger kann Belichtungszeit sein.

Die Faustformel lautet, dass die Brennweite der Kehrwert der Belichtungszeit sein sollte, bei 200mm Brennweite also mindestens 1/200 Sekunde. Mit einiger Übung kann man den Wert verringern, Vorsicht sollte man bei sehr hoch auflösenden Kameras walten lassen: Durch die sehr kleinen Pixel sind sie anfälliger für Erschütterungen und Bewegungsunschärfen, hier sollte man Eine deutlich kürzere Zeit als bei der Faustformel üblich, einstellen.